altVor 1813 Zuschauern konnten die Eisbären Regensburg durch Tore von Schütz, Divis (2) und Schwamberger den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach bringen. Die Männer von Igor Pavlov besiegten den EC Peiting mit 4:2.

Das erste Drittel begann für die Eisbären Regensburg gleich mit einer Großchance - bei angezeigter Strafe gegen Peiting schnappte sich Filip Reisnecker (1.) die Scheibe, enteilte der Peitinger Hintermannschaft, scheiterte dann aber an Florian Hechenrieder im Tor des ECP. In der folgenden Überzahlsituation, Peitings Neuzugang Martin Mazanec (2.) musste wegen Behinderung in die Kühlbox, erspielten sich die Regensburger einige Chancen, etwas zählbares sprang allerdings nicht heraus. Es dauerte bis zur fünften Spielminute als Peiting das erste Mal gefährlich vor dem Eisbären-Tor auftauchte - Fabian Weyrich aber fand letztlich in Peter Holmgren seinen Meister. Der erste Treffer des Abends fiel dann aber auf Seite der Regensburger: Korbinian Schütz brachte die Scheibe von der blauen Line aus scharf auf das Peitinger Gehäuse, Florian Hechenrieder hatte keine Sicht und somit fand das Hartgummi seinen Weg ins Netz. Trotz weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten ging es mit dem Spielstand von 1:0 in die erste Pause.

Trotz leichter optischer Überlegenheit der Regensburger zu Beginn des zweiten Abschnitts waren es diesmal die Gäste aus Oberbayern, die zuschlugen: Auf Zuspiel von Routinier Ty Morris konnte Thomas Heger (25.) direkt vor Peter Holmgren nicht entscheidend gestört werden, sodass dieser die Scheibe letztlich zum 1:1 Ausgleich ins Tor arbeiten konnte. Kurz im Anschluss hatte Erik Keresztury mit der Doppelchance die Gelegenheit die Rot-Weißen wieder in Front zu bringen - scheiterte aber am spektakulär haltenden Hechenrieder. Als wenige Minuten darauf Nardo Nagtzaam (29.) und Martin Mazanec (30.) gleich zwei Akteure des ECP auf die Strafbank mussten, hatten die Regensburger für 1:22 eine doppelte Überzahlsituation. Weder schnelle Kombinationen noch gute Abschlüsse wollten den Eisbären in einem schwachen Überzahlspiel aber gelingen und somit blieb diese Chance ungenutzt. In der 37. Spielminute schlugen die Domstädter aber doch noch zu, als Richard Divis nach einer schönen Passstafette mit seinem Landsmann Nikola Gajovsky nur noch ins leere Tor einschieben musste. Kurz vor dem Ende des Drittels hatten die Gäste, nachdem Schiller (39.) und Divis (39.) eine Strafe absitzen mussten, ebenso die Gelegenheit der doppelten Überzahl. Aber auch die Peitinger konnten diese Situation nicht für sich nutzen und somit ging es mit einer 2:1 Eisbären-Führung in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel begannen die Peitinger mit 37 Sekunden Rest-Überzahl, ließen diese Möglichkeit aber ungenutzt. In einem immer härter werdenen Spiel dauerte es diesmal bis zur 53. Minute, bis sich auf der Anzeigetafel etwas rührte. Nach einer schnellen Kontereröffnung kam Richard Divis über rechts in das Drittel der Gäste, nahm sich ein Herz und knallte die Scheibe mit einem trockenen Schlagschuss zur 3:1 Führung in das Tor. Kurz darauf musste zum Verwundern der Zuschauer Constantin Ontl eine 5+20 Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Stockschlags hinnehmen. Als dann auch noch Philipp Vogel, ebenfalls wegen Stockschlag auf die Strafbank musste, ließen sich die abgezockten Haudegen des ECP nicht lange bitten und verkürzten durch Ty Morris (54.) auf 2:3. Mit großem Kampf überstanden die Regensburger die restliche Unterzahl schadlos, ehe Tomas Schwamberger (59.) mit seinem Treffer ins leere Tor für die Entscheidung zum 4:2 sorgte.

Highlights:
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Pressekonfererenz:
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altDie Eisbären Regensburg müssen sich im ersten Spiel der neuen Saison bei DEL2-Absteiger Deggendorf vor 2.556 Zuschauern mit 3:5 (0:1, 2:2, 1:2) geschlagen geben. Igor Pavlov musste zum Auftakt auf Michail Sokolov, Alexander Diel und Andre Bühler verzichten. Von Kooperationspartner Landshut war Lukas Mühlbauer mit von der Partie. Zwischen den Pfosten stand Peter Holmgren.

Die Eisbären Regensburg hatten bereits früh zwei Spieler weniger auf dem Eis, was die Hausherren eiskalt in einen Treffer ummünzten. Der Schuss von Ex-DEL Spieler Christoph Gawlik fand in der dritten Spielminute den Weg an Freund und Feind vorbei in die Maschen. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts hatten beide Teams gute Einschussmöglichkeiten mit einem Plus für Deggendorf, aber Peter Holmgren verhinderte den zweiten Gegentreffer.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Eisbären den besseren Start und konnten durch Jakob Weber in der 24. Spielminute durch einen Treffer in nummerischer Überzahl ausgleichen. Aber die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Curtis Leinweber überwand nach Zuspiel von Andrew Schembri keine Minute später Eisbären-Torsteher Peter Holmgren zur erneuten Führung. Den nächsten Treffer der Partie erzielten die Eisbären. Felix Schwarz schaltete in der 32. Spielminute am schnellsten und überwand DSC-Torhüter Zabolotny am kurzen Pfosten zum 2:2. Deggendorf erhöhte darauf den Druck, aber Peter Holmgren hielt stand. In der 36. Spielminute war der Schlussmann der Oberpfälzer allerdings machtlos, als Andrew Schembri sich durchtankte und die Hartgummischeibe zum 3:2 für den DSC in die Maschen beförderte.

Die Hausherren kamen mit Schwung aus der Kabine und stellen früh auf 4:2. Ex-Nationalspieler Thomas Greilinger setzte sich durch und vollendete in Minute 42 eiskalt. Beide Mannschaften boten sich einen offenen Schlagabtausch, mit dem besseren Ende für die Hausherren. Andrew Schembri packte in der 55. Spielminute den Hammer aus und nagelte das Spielgerät zum 5:2 für den DSC in die Maschen. Keine Minute später fälschte Nicolas Sauer den Schuss von Lars Schiller zum 5:3-Anschlusstreffer ab. Igor Pavlov nahm in der Schlussphase Peter Holmgren zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, allerdings ohne Erfolg.

Weiter geht es für die Eisbären Regensburg am Sonntag mit dem Heimspielauftakt um 18:00 Uhr gegen den EC Peiting. Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufstellen sowie online unter https://evr-ek.reservix.de/events erhältlich.

Highlights:
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Pressekonferenz:
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altAm heutigen Freitag startet für die Eisbären aus der Domstadt um 20.00 Uhr die Oberligasaison 2019/2020. Dabei kommt es gleich zum Kracher gegen den DEL2-Absteiger, dem Deggendorfer SC. Zum ersten Heimspiel der Saison erwartet das Team von Igor Pavlov, am Sonntag um 18.00 Uhr den EC Peiting.

Verzichten muss der Eisbärencoach dabei verletzungsbedingt auf André Bühler, Alexander Diel und Michail Sokolov meldeten sich krank ab – ansonsten kann Igor Pavlov auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Von den Jung-Eisbären stoßen heute Fabian Herrmann und Filip Reisnecker in den Oberligakader. Ebenfalls erhalten die Eisbären Unterstützung vom Kooperationspartner EV Landshut - Lukas Mühlbauer kommt zu seinem ersten Einsatz im Team der Eisbären.

RÜCKBLICK

Am letzten Testspielwochenende mussten die Eisbären gleich dreimal ran. Mit einem stark dezimierten Kader unterlag das Team aus der Oberpfalz in der Fremde nach zwei starken Dritteln und einer zwischenzeitlichen 1:4 Führung den Tilburg Trappers mit 6:4. Im Doppelvergleich mit dem Herner EV zogen die Eisbären mit 4:7 und 3:4 nach Verlängerung den Kürzeren. Die Eisbären beenden die Vorbereitung mit einer positiven Bilanz – nach zwölf Testspielen stehen sieben Siegen fünf Niederlagen gegenüber.

TEAMCHECK DEGGENDORF

Mit drei Siegen und drei Niederlagen haben die Niederbayern eine ausgeglichene Bilanz am Ende der Saisonvorbereitung vorzuweisen. Dave Allison trat nach dem Abstieg aus der DEL2 im Sommer die Nachfolge von Kim Collins auf der Trainerposition an. Dem Kanadier steht ein hochkarätig besetzter Kader mit Akteuren wie Christoph und Andreas Gawlik, René Röthke, Andrew Schembri, Marcel Pfänder und Thomas Greilinger zur Verfügung, welcher mit jungen Talenten aus dem eigenen Nachwuchs ergänzt wurde. Mit Kyle Osterberg wurde zudem für die Oberliga ein absoluter Top-Stürmer verpflichtet – der US-Boy besetzt im Team neben Curtis Leinweber die zweite Ausländerposition. David Zabolotny und Henning Schroth bilden zusammen ein starkes Torhüterduo, mit dem der DSC für die neue Oberligasaison ebenfalls bestens gerüstet sein dürfte. Ohne Frage zählte der Deggendorfer SC zu den absoluten Spitzenteams und ist mit Sicherheit auch ein heißer Kandidat um den Aufstieg.

TEAMCHECK PEITING

Der Hauptrundenmeister aus der letzten Saison bestritt eine eher durchwachsene Vorbereitung. Das Team von Sebastian Buchwieser konnte in sechs Testspielen nur zwei Siege einfahren – in vier Begegnungen mussten sich die Oberbayern geschlagen geben. Der Kader des ECP wurde im Vergleich zum Vorjahr nicht großartig verändert. Die Abgänge von Anton Saal und Rob Brown (Karriereende) sowie Milan Kostourek konnten mit Maximilian Schäffler und Liam Hätinen gut kompensiert werden. Obendrein gelang es den Verantwortlichen mit Nardo Nagtzaam einen absoluten Topstürmer von den Tilburg Trappers zum ECP zu lotsen. Zum Ende der Testphase wurden die Verantwortlichen nochmals auf dem Transfermarkt aktiv und sicherten sich die Dienste von Stürmer Daniel Reichert und dem tschechischen Abwehrhünen Martin Mazanec. Mit dem EC Peiting wird auch in dieser Spielzeit auf Grund ihrer großen Erfahrung, dem eingespielten Kader und der Qualität der Mannschaft im oberen Tabellendrittel zu rechnen sein.

AKTION 50/50-LOS

Die Aktion 50/50-Los wird auch zur neuen Saison weitergeführt. An allen drei Eingängen könnt ihr Lose zum Stück von zwei Euro erwerben. Ein Euro geht davon in den Tages-Jackpot, welcher in der zweiten Drittelpause verlost wird - der zweite Euro geht direkt an den Förderverein des Eishockeysports in Regensburg e.V.

Die Begegnungen an diesem Wochenende werden auf www.sprade.tv zum Preis von je 5,50 € übertragen, außerdem könnt ihr beide Partien auch im Liveticker unter www.eisbaeren-liveticker.de verfolgen.

Die Abendkasse zum Heimspiel am Sonntag öffnet eineinhalb, die Arena eine Stunde vor Spielbeginn.

EISRadio => www.eisradio.de Liveticker => www.eisbaeren-liveticker.de Livestream => www.sprade.tv Tickets für die Heimspiele => https://evr-ek.reservix.de/events
altU20 muss zum Doppelvergleich nach Berlin – U17 erwartet die Jungadler aus Mannheim

Für die U20-Mannschaft der Jung-Eisbären stehen an diesem Wochenende die Auswärtsspiele bei den Eisbären Juniors Berlin auf dem Programm. Der Hauptstadtclub belegt nach sechs Spielen mit elf Punkten den vierten Platz, Regensburg folgt mit sechs Zählern auf Platz sechs. Das erste Spiel findet am Samstag um 16:00 Uhr, das zweite Duell am Sonntag um 10:00 Uhr in Berlin statt.

Zwei Heimspiele bestreitet am Samstag um 16:00 Uhr sowie am Sonntag um 11:30 Uhr das Team der U17-Mannschaft der Jung-Eisbären Regensburg. Gegner an beiden Tagen sind die Jungadler Mannheim. Die Jungadler belegen mit neun Zählern den dritten Platz, Regensburg steht mit aktuell vier Punkten auf Platz acht.

Die U15-Mannschaft erwartet am Freitag um 20:00 Uhr den 1. EV Weiden in der „das Stadtwerk.Donau-Arena“. Am Samstag kommt um 11:30 Uhr der EHC Bayreuth in die Domstadt.

Die U11 der Domstädter absolviert am Samstag ab 10:15 Uhr ein Turnier in Deggendorf.

Auch das U7-Team der Jung-Eisbären ist an diesem Wochenende im Einsatz. Am Samstag nehmen die Kleinsten des EVR ab 10:45 Uhr an einem Turnier in Amberg teil.
altZur Saison 2019/20 werden die Regeländerungen der Profiligen DEL und DEL2 auch für alle DEB-Ligen übernommen. Sechs Modifizierungen werden zur neuen Spielzeit umgesetzt. Sämtliche Änderungen der Regeln gelten der Beschleunigung des Spielanlaufs oder der Sicherheit der Spieler. Durch die Anpassungen können die Regeln vom Regelwerk der IIHF abweichen.

1. Verlorener Stock

Bisher durfte ein verlorengegangener Schläger dem stocklosen Spieler von einem Mitspieler nur in einer Hand-zu-Hand-Aktion überbracht werden. Das Zuschieben des Stocks war nicht gestattet und wurde mit einer Zwei-Minuten Strafe-geahndet. Ab sofort darf der Stock dem Mitspieler wieder flach auf dem Eis zugeschoben werden. Weiterhin gilt jedoch, dass dies nicht in Richtung des Pucks ausgeführt werden und das gegnerische Team nicht behindert werden darf.

2. Anspiel

Bei einem Verstoß gegen die Anspielregeln wurde bisher der Center des sich verfehlenden Teams vom Anspiel weggeschickt. Ab sofort wird gegen das sich verfehlende Team durch den Linienrichter verwarnt und derselbe Center wiederholt das Anspiel. Sollte bei demselben Anspiel ein erneuter Regelverstoß begangen werden, wird wie gehabt eine Strafe durch den Schiedsrichter ausgesprochen.

3. Auszeit nach Icing

Mit der Saison 2019/20 ist es einem Team, welches ein Icing (unerlaubter Weitschuss) verursacht, nicht mehr gestattet, in der folgenden Unterbrechung eine Auszeit zu nehmen.

4. Prozedere bei zehnminütigen Disziplinarstrafen

Sollte eine zehnminütige Disziplinarstrafe ausgesprochen werden und der Spieler aufgrund der Spielzeit im laufenden Drittel nicht mehr von der Strafbank zurückkehren können, wird der betreffende Spieler in die Kabine geschickt. Mit Beginn des folgenden Spielabschnitts nimmt der Spieler auf der Strafbank Platz und kehrt mit Ablauf der Strafe in das Spiel zurück.

5. Bestrafte, aber verletzte Spieler

Sollte ein Spieler, gegen den eine Strafe ausgesprochen wurde, diese aufgrund einer Verletzung nicht antreten können, muss kein Ersatzmann bestimmt werden, der die Strafe verbüßt solange die Strafe nicht in die Uhr kommt. Es liegt in der Verantwortung des Teams, dass der betreffende Spieler erst im ersten Unterbruch nach Ablauf der Strafe wieder eingewechselt wird. Dies gilt auch, wenn ein Spieler aufgrund einer Verletzung seine Disziplinarstrafe nicht antreten kann.

6. Verlust des Helmes auf dem Eis

Bisher musste ein Spieler, der im Laufe des Spiels seinen Helm verlor, sofort zur Spielerbank und durfte seinen Helm nicht wieder aufsetzen. Im Sinne der Sicherheit darf der Spieler ab der Saison 2019/20 seinen Helm wieder einsammeln und aufsetzen. Dennoch muss sich der Spieler wie gehabt sofort zur Bank begeben und darf in keiner Weise am Spiel teilnehmen. Als Teilnahme am Spiel gilt:

- den Puck spielen oder lenken
- Kontakt mit dem puckführenden Gegenspieler herstellen
- den Laufweg des puckführenden Gegenspielers zustellen/einschränken
- die Gasse für einen etwaigen Pass zustellen/einschränken
- den Laufweg eines nicht puckführenden Gegenspieler zustellen/einschränken
- Sollte der Kontakt mit einem Puck oder Gegenspieler zufällig geschehen, gilt dies nicht als Teilnahme am Spiel.

Quelle: Deutscher Eishockey Bund