altNachdem die sportliche Situation sich immer mehr zugespitzt hat, wurde zusammen mit der sportlichen Leitung die Entscheidung getroffen, Rob Leask von seinen Aufgaben als Trainer der 1. Mannschaft zu beurlauben. Die Entscheidung ist keinem der Beteiligten leicht gefallen, da die Arbeit von Rob von allen Seiten sehr geschätzt wurde und wird.

Der schlechte sportliche Lauf und auch der zunehmende Druck auf das Team zwang uns zu handeln. Mit Martin Helmig, der wie schon 2012 dem EVR hilft und dem auch unser ganzer Dank gebührt, konnten wir eine schnelle Lösung finden. Ihm zur Seite stehen wird Stefan Schnabl, der bereits als Co-Trainer der 1. Mannschaft fungierte und als hauptamtlicher Nachwuchscoach im Verein tätig ist. Beide genießen unser Vertrauen und wir sind davon überzeugt, dass wir mit ihnen unser Saisonziel Klassenerhalt, egal ob frühzeitig durch die Playoffs oder durch den harten Weg in den Playdowns, verwirklichen können.

Auch erreichten den Verein in dieser angespannten Lage viele Zuschriften von Unterstützern, aber auch Kritikern der Vereinsführung. Unser Dank gilt jedem konstruktiven Vorschlag, den wir bekommen haben. Wir sind immer offen für Neues und versuchen so viel wie möglich davon umzusetzen. Leider gab es auch unsachliche und persönliche Kritik an unserer Person. Auch hier können wir mit Kritik umgehen, aber wir möchten trotzdem nochmals darauf hinweisen, dass wir alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um den Club weiterhin auf einer soliden Basis zu führen.

Alleine der Vorstand (bestehend aus 1., 2. und 3. Vorsitzender), der sich die Rolle eines sogenannten Managers aufteilt, hat dadurch einen Vollzeitjob, der keine festen Arbeitszeiten und eine hohe Bereitschaft zur Nacht- und Wochenendarbeit voraussetzt. Auch muss man gewillt sein Eigenmittel, wie z.B. Benzin, Verschleiß am Auto, Telefonkosten, Eigenkapital und noch weitere Faktoren, einzubringen. All dies geschieht unentgeltlich und läuft neben dem eigentlichen Hauptberuf zum Wohle des Vereins.

Nicht anders sieht das auf dem Posten der sportlichen Leitung aus. Aufgrund des rabiaten Sparkurses, der seit der Vorstandsneuwahl gefahren wird, um den Verein am Leben zu halten, wird auch diese Arbeit ehrenamtlich betrieben. Hier ist das Anforderungsprofil noch höher. Als Voraussetzung sollte man hier auf jeden Fall hochklassige Erfahrung als Spieler oder Trainer mitbringen. Natürlich ebenfalls zu den gleichen Bedingungen wie die eines Vorstands.

Es kann sich jeder gerne an den Verein wenden, um etwas zu verbessern oder gar mitzuhelfen. Wir sind aber der Auffassung, dass wir mehr als nur gut auf jeder einzelner Position im Verein aufgestellt sind und dass alle an einem Strang ziehen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Faire und konstruktive Kritik wird immer gern angenommen, so lange diese im Rahmen eines respektvollen Umgangs ist.

Wir hoffen auf einen positiven Abschluss der noch laufenden Saison und verbleiben mit sportlichen Grüßen

Die Vorstandschaft

altNach ausführlicher Analyse der aktuellen sportlichen Situation ist der EV Regensburg zu der Entscheidung gekommen Coach Rob Leask mit sofortiger Wirkung zu beurlauben.

Das Kommando übernimmt ab sofort Martin Helmig mit Stefan Schnabl.

Der EVR bedankt sich bei Rob Leask für sein gezeigtes Engagement und wünscht ihm auf seinem weiteren Karriereweg alles erdenklich Gute.

altAm Freitag, den 07.02.2014 erwartet der EV Regensburg die Erding Gladiators in der Donau-Arena. Für alle Dauerkartenbesitzer hat sich der Verein eine Aktion einfallen lassen.

So geht’s für alle DAUERKARTEN-Besitzer:

- Freund oder Freundin mitbringen! Eintritt 1x kostenlos: direkt am Eingang beim Abscannen der Dauerkarte geht’s zu zweit in die Arena.

- es gibt dann 1x Gratis-Cheeseburger-Gutschein für jeden Dauerkarten-Besitzer

- Gratis-Cheeseburger + TNT Energy Drink kann direkt nach dem Spiel am Freitag 7. Februar bei McDonald’s in der Vilsstraße abgeholt werden.

altEinen weiteren bitteren Abend mussten die Schützlinge von EVR-Coach Rob Leask erleben. Nach einem 2:0, 3:1 und 5:4 verliert das Team aus der Domstadt noch mit 5:6 nach Verlängerung.

Stadionsprecher Claus Pirkenseer versuchte die 1.239 Zuschauer vor dem Spiel noch mal besonders zu motivieren. „Auch wenn es nicht läuft, steht ihr hoffentlich gemeinsam mit mir hinter dem Team! Das ist unser Verein, mein Club und ich hoffe, dass ihr genauso denkt!“ Dies schien auch zu fruchten, denn die Gastgeber erwischten durchaus einen guten Start in die Partie.

Bevor aber Eishockey gespielt wurde, war die lange Ausfallliste des ERC Ingolstadt Thema in der Donau-Arena. Nur noch sechs Feldspieler standen den Panthern zu Verfügung – der Rest liegt mit dem Noro-Virus flach – und so musste ein Regensburger Quintett nach München, um dem EHC Red Bull München Paroli zu bieten. Nic Sochatsky, Dominik Patocka, Korbinian Schütz, Nico Ehmann und Philipp Hähl konnten aber das 0:5 nicht verhindern.

Im ersten Abschnitt erzielte Regensburg früh die Führung. In Minute 4 wurde David Musial schön von Petr Fical und Julian Bogner frei gespielt, was der Routinier gekonnt zum 1:0 ausnutzen konnte. Schon zwei Minuten später stellte Kapitän Petr Fical per Abpraller im Powerplay auf 2:0 für den EVR (6.). Die Gäste aus Schweinfurt versteckten sich aber keineswegs und kamen zu vielen guten Gelegenheiten. Die Oberpfälzer durften sich bei ihrem Schlussmann Martin Cinibulk bedanken, der mehrere Alleingänge der Franken entschärfen konnte.

Das 2. Drittel begann der Gast aus Schweinfurt furios und so fiel schnell der Anschlusstreffer durch einen Ex-Regensburger. Oliver Dam überraschte Cinibulk im EVR-Kasten mit einem trockenen Handgelenkschuss zum 1:2 (21.). Der EVR ließ sich aber zunächst nicht davon beirren und spielte weiterhin vor das Gehäuse von Gäste-Torsteher Martin Fous. Erneut auf zwei Tore konnten die Rot-Weißen in der 24. Spielminute davonziehen, als Artur Tegkaev einen Abpraller von Chris Capraro zum 3:1 ins Netz beförderte. In der 43. Spielminute konnte aber Schweinfurt erneut verkürzen und diesmal war es Vitali Stähle, der bei 4-3-Überzahl von der blauen Linie treffen konnte.

Bis zur 47. Spielminute hielt der 3:2-Vorsprung des EVR bestand. Dann kam aber Dmitrij Litesov, der nach schöner Vorarbeit von Lukas Rindos auf 3:3 stellen konnte. Völlig auf den Kopf stellten die Gäste die Partie in der 54. Minute, denn da schlug wieder Vitali Stähle zu. Ein Hammer von der blauen Linie zischte nur knapp am Kopf von EVR-Goalie Cinibulk zum 3:4 vorbei. Regensburg schien geschlagen und somit aus dem Playoff-Rennen, aber Andreas Feuerecker stellte mit einer Einzelaktion in der 55. Spielminute auf 4:4 und gab seinem Team wieder Hoffnung. Als Simon Schütz in Überzahl von der blauen Linie abzog und die Scheibe irgendwie den Weg zum 5:4 ins Tor fand, schien die Blamage vom Tisch zu sein (58.). Die Gäste steckten aber nicht auf und nahmen eine Auszeit. Martin Fous verließ sein Tor und Lukas Rindos konnte tatsächlich 30 Sekunden vor Schluss erneut ausgleichen.

Der Stachel saß Tief beim EVR und schon nach 9 Sekunden verlor das Team von Rob Leask auch noch den Zusatzpunkt in der Overtime. Ein schneller Pass auf Alex Funk, der direkt abzog, genügte zum 5:6-Sieg für die Mighty Dogs.

Durch diese weitere Niederlage hat der EV Regensburg nun fünf Punkte Rückstand auf die Erding Gladiators, die den 8. Tabellenplatz inne haben und am kommenden Freitag in der Donau-Arena gastieren. Der Glaube bei den Fans an eine Playoff-Teilnahme schwindet immer mehr, was sich in erneuten „Wir haben die Schnauze voll“-Gesängen ausdrückte.
altAm heutigen Abend empfängt der EV Regensburg den Tabellenletzten Schweinfurt in der Donau-Arena. Für das Team von Rob Leask zählen heute nur drei Punkte um weiter im Play-off-Rennen zu bleiben. Im ersten Duell in Regensburg setzte sich der EVR mit 5:4 nach Verlängerung durch.

Der ERV Schweinfurt ist mit 23 Punkten abgeschlagen am Tabellenende. In den vergangenen zehn Spelen holten die Mighty Dogs nur einen Sieg. Auf fremden Eis sind die Mannen von Rob Torgler eines von zwei Teams das noch keinen Dreier einfahren konnte. Nur zwei Siege nach Verlängerung bzw. Penaltyschießen stehen am Konto der Mighty Dogs. Der EV Regensburg hat aktuell drei Punkte Rückstand auf den Tabellenachten aus Erding. In den letzten zehn Spielen verließ das Team von Rob Leask dreimal das Eis als Sieger. In der heimischen Donau-Arena stehen 11 Siege aus 18 Partien zu Buche.

Mikhail Nemirovsky ist mit 47 Punkten bester Scorer der Mighty Dogs. Dahinter folgen Vitali Stähle mit 46 und Igor Filobok mit 40 Punkten. Mit je 20 Saisontreffern sind Stähle und Filobok die gefährlichsten Torjäger des ERV. Im Tor der Franken stehen Martin Fous, Ole Swolensky und Benjamin Dirksen.

Im Powerplay stehen beide Teams am Ende der Tabelle. Der ERV belegt mit 18,92 % den zehnten, der EVR mit 17,65 % den elften Platz. In Unterzahl stehen die Mighty Dogs mit nur 70,00 % auf dem letzten Platz. Das Team von Rob Leask findet man mit 76,41 % auf Platz acht.

Die Mighty Dogs müssen auf Niko Fissekis und Benjamin Dirksen verzichten. Rob Leask kann auf alle Spieler zurückgreifen.

Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 18:00 Uhr. Wie gewohnt, gibt es unter www.evr-liveticker.de einen Ticker zum Spiel.