altAm vergangenen Sonntag beim Kids-Day der Eisbären Regensburg gegen den Aufsteiger EV Füssen fand auch der erste Teddy Bear Toss der Regensburger Eishockey-Geschichte statt.

Zahlreiche Zuschauer beteiligten sich an der Aktion und kauften im Vorfeld der Partie Teddies die nach dem ersten Tor der Eisbären auf die Eisfläche geworfen wurden. Für das Spiel gegen die Allgäuer wurden einmalig dafür auch die Seitennetze der Donau-Arena abgehängt.

Kapitän Peter Flache war es letztlich vorbehalten den Toss mit seinem Führungstreffer zum 1:0 in der 19. Spielminute einzuleiten.

Hinter der Aktion steckt ein sehr bewegendes Thema: die eingesammelten Bären werden an bedürftige und kranke Kinder gespendet. Der Erlös aus dem Erwerb der Bären geht zu Gunsten des F*CK Cancer Days der Eisbären Regensburg und fließt damit zu 100 % an Kinderkrebshilfe-Organisationen.

„Dank unserer großartigen Fans konnten wir eine Spendensumme von aufgerundet 3.000,00 Euro erlösen. Diese fließt in den Spendenbetrag des F*CK CANCER - Spieltags mit ein, der heuer am 6.12. stattfinden wird. Die Gesamtspendensumme wird den Organisationen VKKK, Traumzeit e.V., Leukämiehilfe Ostbayern und Bunter Kreis KUNO gespendet,“ freut sich Eisbären Geschäftsführer Christian Sommerer. „Im Namen der Eisbären möchte ich mich herzlich bei allen Fans, Helfern und Unterstützern bedanken, die im Hintergrund an der erfolgreichen Umsetzung dieser Aktion mitgewirkt haben."

Die Eisbären Regensburg bedanken sich zudem beim EV Füssen, die sich ebenfalls beteiligten und trotz gerade erhaltenen Gegentors bereitwillig einem Foto für die Presse bereitstanden.

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altIn den nächsten Wochen wird Verteidiger Walther Klaus am Trainingsbetrieb der Eisbären Regensburg teilnehmen.

Der 20-jährige Finne ist am heutigen Montag in Deutschland gelandet und wird bereits am Dienstag das erste Mal am Training der Domstädter teilnehmen. Walther Klaus wartet aktuell auf seinen deutschen Pass und wird, sobald dieser vorliegt, einen Vertrag bis Saisonende bei den Eisbären erhalten. Allerdings gehen die Eisbären Regensburg davon aus, das es noch einige Wochen dauern wird, bis Klaus den Pass erhält.
altTeuer erkauft waren die sechs Punkte der Eisbären Regensburg am vergangenen Wochenende.

Zum einen müssen die Domstädter ca. sechs Wochen auf Torhüter Peter Holmgren verzichten. Der Deutsch-Schwede erlitt beim Auswärtsspiel in Höchstadt am vergangenen Freitag eine Oberkörperverletzung.

Stürmer Constantin Ontl erlitt im Heimspiel gegen den EV Füssen ebenfalls eine Oberkörperverletzung und wird den Eisbären voraussichtlich zwei bis drei Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Tomas Gulda schied ebenfalls gestern vorzeitig mit einer Oberkörperverletzung aus. Untersuchungen werden in dieser Woche zeigen ob sich der Verteidiger auch in die Verletztenliste einreihen wird.

Die Eisbären Regensburg wünschen Peter Holmgren und Constantin Ontl eine schnelle und vollständige Genesung!
altDie Eisbären Regensburg konnten den Altmeister des EV Füssen am Sonntag Abend vor 2279 Zuschauern mit 2:1 besiegen und somit das 6-Punkte-Wochenende perfekt machen. Die Tore auf Seiten der Regensburger erzielten Peter Flache und Richard Divis.

Nach dem deutlichen Sieg am Freitag beim Höchstadter EC zeigten die Eisbären Regensburg auch am heutigen Abend gleich von Beginn an eine couragierte Leistung und waren bemüht, früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Jedoch schon in der zweiten und vierten Spielminute mussten die Hausherren zwar zweimal in Unterzahl spielen, überstanden aber beide Situationen unbeschadet. Die beste Chance für die Gäste hatte an dieser Stelle Martin Guth (3.), der im Slot frei zum Schuss kam aber an Raphael Fössinger im Eisbären-Tor scheiterte. Mit zunehmenden Spielverlauf wurden die Regensburger dann immer stärker, ließen jedoch die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Nach mehreren vergebenen Großchancen sollte es dann in der 19. Spielminute aber soweit sein: Nach starker Vorarbeit von Nicolas Sauer musste Kapitän Peter Flache nur noch ins leere Tor einschieben, stellte das Ergebnis auf 1:0 und brachte somit die Teddies von den Rängen zum Fliegen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.

Im zweiten Drittel legten die Hausherren weiterhin ein gutes Tempo an den Tag, mussten aber - zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend - durch Maximilian Dropmann (23.) den 1:1 Ausgleich hinnehmen. Sein verdeckter Schuss fand den Weg vorbei an Freund und Feind ins Tor. Davon unbeeindruckt spielten die Rot-Weißen weiterhin munter nach vorne und belohnten sich schon in der 26. Minute: Nachdem Dropmann wegen Spielverzögerung in der Kühlbox verweilen musste, stellten die Eisbären die Führung wieder her. Ein scharfer Pass vor das Tor von Richard Divis fand seinen Weg etwas glücklich ins Tor des EVF. In der 27. Minute musste Marc Besl auf Gästeseite wegen hohen Stocks für insgesamt vier Minuten auf die Strafbank - bei dieser Aktion verletzte sich Constantin Ontl und verließ blutend das Eis. Die daraus resultierende Überzahlmöglichkeit konnten die Domstädter nicht nutzen und somit ging es mit dem Spielstand von 2:1 in die zweite Drittelpause.

Im letzten Spielabschnitt waren die Gäste aus dem Allgäu um den Ausgleich bemüht - jedoch verteidigten die Hausherren clever und ließen nur wenige Chancen zu. In einem jetzt mehr und mehr vom Kampf geprägten Spiel konnte keine der beiden Mannschaften noch ein Tor erzielen und somit blieb es beim 2:1 für die Regensburger.

Damit klettern die Eisbären auf den neunten Tabellenplatz, punktgleich mit den Blue Devils aus Weiden. Weiter geht es am kommenden Freitag, dann ist der Deggendorfer SC zu Gast in Regensburg.

Highlights
Pressekonferenz
altVor 664 Zuschauern kehrten die Eisbären mit einem furiosen 11:5 Sieg in die Erfolgsspur zurück. Neben dem erkrankten Leopold Tausch war Jakob Weber ebenfalls nicht im Kader der Eisbären.

Das erste Drittel begann mit viel Schwung und Druck der Eisbären. Doch gerade als Korbinian Schütz auf der Strafbank verweilte, trafen die Hausherren in Person von Michal Mlynek zum 1:0.(7.) Geschockt zeigten sich die Eisbären allerdings davon nicht, drückten weiter aufs Tempo und waren die klar spielbestimmende Mannschaft. Lukas Mühlbauer hatte die beste Chance zum Ausgleich, doch nach einer Unachtsamkeit der Eisbären, schloss erneut Mlynek einen Konter zum 2:0 ab.(11.) Noch in der selben Spielminute antworteten die Eisbären nach einem tollen Pass von Richard Divis, den Peter Flache sehenswert zum 2:1 abschloss. Anschließend wechselte Igor Pavlov den Torhüter – Peter Holmgren machte für Raphael Fössinger platz. Doch nur drei Minuten später, konnten die Hausherren in Person von Martin Vojcak zum 3:1 treffen und erneut auf zwei Tore davonziehen.(14.) Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

Im zweiten Drittel legte das Team von Igor Pavlov los wie die Feuerwehr und spielte die Mittelfranken stellenweise an die Wand. Den Torreigen eröffnete Fabian Herrmann in der 23. Minute, als er frei im Slot trocken zum 3:2 Anschluss einnetzte. In der 24. Spielminute traf Nicola Gajovsky nach einem schönem Spielzug zum 3:3 Ausgleich und machte den Doppelschlag perfekt. Doch das sollte es nicht gewesen sein - nur elf Sekunden später brachte Nicolas Sauer seine Farben mit 3:4 zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Das muntere Toreschießen ging durch Fabian Herrmann, welcher mit seinem zweiten Treffer zum 3:5 einschoss weiter.(25.) Wiederrum nur 40 Sekunden später schraubte Gajovsky das Ergebnis auf 3:6 in die Höhe. Nun fingen sich die Alligators wieder ein wenig und kamen vereinzelt zu Chancen, doch die Eisbären drückten weiter aufs Tempo. Es dauerte jedoch nur bis zur 34. Minute ehe der nächste Treffer fiel – Tomas Schwamberger umkurvte das Gehäuse, zog aus der Drehung ab und überwand den Torsteher zum 3:7. Der nächste Doppelschlag ließ erneut nicht lange auf sich warten. Lukas Mühlbauer nutze eine Unsicherheit des Torhüters eiskalt aus und schob den Abpraller zum 3:8 ein.(34.) Peter Flache konnte in der 37. Spielminute die Scheibe nach toller Kombination zum 3:9 im Tor unterbringen. Aber auch der HEC durfte nochmal jubeln – bei angezeigter Strafe gegen die Eisbären überwand Vitalij Aab den Regensburger Torhüter Raphael Fössinger mit einem schönen Schuss in den Winkel zum 4:9.(39.)

Der letzte Abschnitt begann erneut mit viel Tempo der Eisbären, sodass die Hausherren immer wieder Strafen ziehen mussten. Es war Richard Divis, der in der 47. Minute bei doppelter Überzahl sehenswert per Rückhand auf 4:10 stellte. In Minute 53 war der Tscheche erneut zur Stelle und markierte mit seinem zweiten Treffer das 4:11. Doch den Schlusspunkt setzten die Hausherren in der 59. Spielminute, als Felix Ribarik ungestört abschließen konnte und den 5:11 Endstand markierte.

Weiter geht es für die Oberpfälzer am Sonntag gegen den EV Füssen beim großen Kid Day der Eisbären. Spielbeginn ist hier bereits um 17.00 Uhr.