alt Die Eisbären Regensburg feiern mit dem souveränen 4:0 in Waldkraiburg nach drei sieglosen Spielen wieder einen Erfolg. Mit Lukas Heger feierte der erste langzeitverletzte Spieler dabei sein Comeback und kam in der zweiten Reihe neben Jason Pinizzotto und Peter Flache zum Einsatz. Trotzdem mussten die Domstädter mit Leopold Tausch, Franz Mangold, Sebastian Wolsch, Korbinian Schütz und Peter Holmgren auf fünf Stammspieler verzichten. Im Tor bekam erneut Jonas Leserer das Vertrauen von Coach Peppi Heiß. Aus dem DNL-Kader verstärkten Matteo Stöhr und Nico Kroschinski das Aufgebot der Regensburger.

Im ersten Abschnitt waren beide Teams zuerst damit bedacht nicht den ersten Fehler zu machen und zeigten sich äußerst vorsichtig. Eine Strafzeit von Xaver Tippmann überstanden die Gäste äußerst souverän und zeigten hierbei aggressives Forechecking mit dem die Gastgeber ihre Probleme hatten. In der 18. Spielminute eröffnet Goalgetter Arnoldas Bosas das Spiel und traf nach mustergültiger Vorarbeit von Sturmkollege Nikola Gajovsky zum 1:0. In der Folge waren die Gastgeber etwas nervös und mussten kurz vor der Drittelsirene noch eine Strafzeit gegen Ludwig Synowiec hinnehmen.

Eben diese Strafzeit konnten die Eisbären gleich zu Beginn des zweiten Drittels nutzen und stellten abermals durch den Litauer Arnoldas Bosas auf 2:0. Sein Schuss aus dem Handgelenk fand an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor. Das Spiel wurde daraufhin etwas giftiger, was sich in einigen Strafzeiten widerspiegelte. Die Regensburger zeigten sich spielbestimmend, waren aber teils nicht zwingend genug oder scheiterten an dem erneut gut aufgelegten Korbinian Sertl im Löwen-Tor. Auch eine doppelte Unterzahlsituation konnten die Mannen von Peppi Heiß mit aggressiven Penaltykilling schadlos überstehen und dabei sogar noch eine Strafzeit gegen Löwen-Spieler Fabian Kanzelsberger rausholen, der sich nur mit einem Stockschlag gegen die davoneilenden Nikola Gajosvky und Arnoldas Bosas zu helfen wusste. Korbinian Sertl war es dann abermals, der seine Farben im Spiel hielt und gegen Jason Pinizzotto oder Yannik Baier den dritten Einschlag verhinderte.

Zu Beginn des letzten Drittels versuchten die Gastgeber sofort mit einem Treffer den Weg zurück ins Spiel zu finden, scheiterten aber mehrmals am stark aufgelegten Jonas Leserer, der seinem Gegenüber am heutigen Abend in nichts nachstand. Für die Vorentscheidung im Spiel zeigte sich erneut Arnoldas Bosas verantwortlich. Mit dem dritten Treffer des Abends, ebenfalls im Powerplay, schoss er sein Team endgültig auf die Siegerstraße. Eine erneute Unterzahlsituation überstanden die Domstädter abermals souverän und ließen die Löwen zu keiner nennenswerten Chance kommen. In den Schlussminuten kontrollierten die Eisbären das Geschehen auf dem Eis, hätten durch DNL-Spieler Matteo Stöhr fünf Minuten vor dem Ende gar noch auf 4:0 erhöhen können. Allerdings holte dies Jason Pinizzotto wenige Sekunden vor dem Ende nach als er ins leere Tor einschob und damit den Endstand herstellte. Zudem kann die Eisbären-Defensive mit Goalie Jonas Leserer einen verdienten Shutout feiern. Es ist bereits der zweite gegen das Team aus Oberbayern in der aktuellen Saison.

Damit bleiben die Eisbären weiterhin auf Platz sechs der Tabelle und vergrößern wieder den Abstand auf die Verfolger aus Sonthofen und Weiden. Am Sonntag besteht zudem mit einem Dreier im Heimspiel gegen den EC Peiting die Möglichkeit den Blick wieder nach oben zu richten. Allerdings wird dies kein leichtes Unterfangen wie die bisher zwei Niederlagen gegen die Oberbayern zeigen. Die Regensburger hoffen aber mit der Unterstützung der Fans die Punkte in Regensburg behalten zu können. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 18:00 Uhr.
altNach dem sieg- und punktlosen Derby-Wochenende reisen die Eisbären Regensburg am heutigen Freitag zu den Löwen vom EHC Waldkraiburg. Um die direkten Verfolger aus Lindau, Sonthofen und Weiden auf Abstand zu halten und den Abwärtstrend zu stoppen, stehen die Oberpfälzer unter Zugzwang. Die bisherigen Vergleiche konnten die Eisbären mit 10:0 (H), 4:3 (H) und 7:3 (A) teils deutlich für sich entscheiden, so sollen auch diesmal alle drei Punkte auf das Konto der Oberpfälzer wandern.

Dabei muss Coach Heiß noch immer auf einige Spieler verzichten: Für Leopold Tausch, Franz Mangold, Sebastian Wolsch, Peter Holmgren und Korbinian Schütz ist weiterhin kein Einsatz möglich. Dafür wird Lukas Heger nach überstandener Verletzungspause sein Comeback geben und wie gewohnt neben Kapitän Peter Flache und Jason Pinizzotto auflaufen, womit sich das Regensburger Lazarett zumindest ein wenig lichtet.

Vom DNL-Team des EV Regensburg treten Matteo Stöhr und Nico Kroschinski die Reise mit nach Oberbayern an. Im Tor wird erneut Jonas Leserer den Vorzug vor Jakub Urbisch erhalten.

Bei den Gastgebern, welche mit nur zwölf Punkten den vorletzten Platz der Tabelle belegen und zuletzt ebenso mit Verletzungen zu kämpfen hatten, kehren mit Lukas Wagner, Michael Trox und Tobias Thalhammer drei Spieler zurück aufs Eis. Nach dem bisher enttäuschenden Saisonverlauf werden die Männer vom neuen Löwen-Trainer Tomas Martinec alles daran setzen, um ein Erfolgserlebnis einzufahren.

Spielbeginn in der Raiffeisen Arena ist um 19:45 Uhr. Für alle Fans, die nicht nach Waldkraiburg reisen können, bieten wir unter www.eisbaeren-liveticker.de wieder ein Liveticker an.
altDie DNL-Mannschaft trifft im Doppelvergleich auf Rosenheim. Schüler gastieren in Landshut und Bad Tölz.

Das DNL-Team des EV Regensburg muss sich in den letzten beiden Spielen des Kalenderjahres 2017 mit den Starbulls Rosenheim messen. Spiel eins findet am Samstag um 19:30 Uhr in Rosenheim, Spiel zwei am Sonntag um 11:30 Uhr in Regensburg statt.

Die Schüler des EVR müssen am Samstag um 13:00 Uhr beim EV Landshut antreten. Einen Tag später steht ebenfalls um 13:00 Uhr das Auswärtsspiel beim EC Bad Tölz auf dem Programm für das Team von Robert Matetic.

Die Knabenmannschaft erwartet am Samstag um 15:00 Uhr den Höchstadter EC in der Donau-Arena. Am Sonntag gastieren die Knaben um 11:30 Uhr beim VER Selb.

Für die Kleinschüler der Oberpfälzer steht am Sonntag das Auswärtsspiel beim EHC Straubing um 16:30 Uhr auf dem Programm.
altMit Justin Schrörs konnten die Eisbären Regensburg am Donnerstagabend einen in der Oberliga erfahrenen Torhüter verpflichten.

Der 1994 geborene Krefelder verbrachte die letzten Jahre in der Oberliga Nord bei den Moskitos Essen und den Füchsen Duisburg.

Die Eisbären einigten sich mit Schrörs und seinem Berater Maik Gehrmann auf einen 1-monatigen Probevertrag bis 15.1.2018. In dieser Zeit wird er zur Überbrückung der Verletzungspause von Peter Holmgren, neben Jonas Leserer und Jakub Urbisch das Eisbärentor hüten.

Die Möglichkeit über Verhandlungen zur Verlängerung bis Saisonende besteht.

Justin befindet sich bereits in Regensburg, ob er jedoch an diesem Wochenende schon auflaufen kann, ist noch nicht sicher. Die Eisbären Regensburg wünschen Justin Schrörs eine gute und erfolgreiche Zeit in Regensburg.
altEs war erneut ein gebrauchter Tag für das Team von Peppi Heiß. Die Domstädter, die nach wie vor auf sechs Stammkräfte verzichten müssen, waren am Sonntagabend im Derby gegen Weiden, trotz guten Beginn, am Ende klar mit 2:5 unterlegen.

Regensburg startete gut ins Anfangsdrittel und konnte sich einige Chancen erspielen, die aber allesamt Gästegoalie Johannes Wiedemann zunichtemachte. Als Schiedsrichter Roland Aumüller zum ersten Mal einen Gästespieler in der 7. Spielminute auf die Strafbank schickte, war Topscorer Nikola Gajovsky zur Stelle als er glänzend von Tomas Gulda freigespielt wurde. Die Blue Devils überstanden in der Folge noch zwei weitere Unterzahlsituationen, da die Eisbären nicht zielstrebig genug agierten.

Im zweiten Abschnitt wurden die Gäste aktiver und kamen früh zum Ausgleich. Tom Pauker nahm sich in der 23. Spielminute ein Herz und zog einfach mal ab und überwand Jonas Leserer zum Ausgleich. Die Gastgeber zeigten sich aber nicht geschockt und drängten auf den erneuten Führungstreffer und wurden in der 30. Spielminute belohnt als Arnoldas Bosas seine Farben erneut in Front brachte. Doch die Führung sollte nicht lange Bestand haben. Mit dem ersten Powerplay des Abends glichen die Blue Devils in Person von Martin Heinisch wieder aus (31.). Daraufhin schien das Spiel zu kippen, auch wenn Yannik Baier mit seiner Großchance die Domstädter wieder in Führung hätte bringen können. Doch die Gäste zeigten sich nun agiler und frischer und vergaben in der 34. Spielminute über Matt Abercrombie noch einen Alleingang. Allerdings sollte es in der 38. Spielminute soweit sein und die Gäste gingen zum ersten Mal am Abend in Führung. Erst hielt Jonas Leserer noch sensationell mit einer starken Parade doch den Rebound verwertete dann Matt Abercrombie.

Im Schlussdrittel verwalteten die Weidener erst einmal ihre Führung und die Eisbären suchten vergeblich nach dem Schlüssel zurück ins Spiel. Mehr als ein Lattenschuss von Arnoldas Bosas sollte hierbei nicht herausspringen. Und es kam noch dicker für die Mannen von Peppi Heiß. Erst überstanden die Domstädter zwar noch ein Unterzahlspiel – Jason Pinizzotto saß zwei Minuten wegen Beinstellen in der Kühlbox – doch nur drei Sekunden später nutzten die Gäste die Unordnung und stellten durch Philipp Siller auf 2:4 (48.). Dies sollte der Genickbruch sein – einen weiteren Alleingang von Straka entschärfte erneut Jonas Leserer, der ein gutes Saisondebüt abgab. Das Team um Kapitän Peter Flache probierte es zwar noch einmal aber insgesamt war es zu ungenau und harmlos und brachte die Gäste nicht mehr arg ins Schwitzen. Mit einen unnötigen Offensivfoul nahmen sich die Gastgeber die letzte Hoffnung auf einen Punktgewinn. Die Devils kamen in den Schlussminuten sogar noch zu einer doppelten Überzahl und nutzten diese erneut durch Matt Abercrombie zum 2:5 Endstand. (56.).

Damit verlieren die Eisbären das dritte Spiel in Folge und bleiben weiterhin auf Platz sechs. Allerdings muss langsam auch der Blick nach hinten gerichtet werden, denn die Verfolger aus Sonthofen und Lindau konnten ihre Spiele siegreich gestalten.

DAS SPIEL IM STENOGRAMM:

Eisbären Regensburg – Blue Devils Weiden 2:5 (1:0,1:3,0:2)

Eisbären Regensburg: Leserer (Urbisch) – Gulda, Schmitt; Alt, Tippmann; Eckl, Vogel – Bosas, Gajovsky, Kronawitter; Flache, Baier, Pinizzotto; Kroschinski, Sauer, J. Felsoci; D. Felsoci; Schwarz

Blue Devils Weiden: Wiedemann (Lala) – Noe, Heider; Willaschek, Schusser; Hendrikson, Schreyer; Lehner – Heinisch, Straka, Pronath; Siller, Abercrombie, Waldowsky; Pauker, Kirchberger, Stähle; Kroschinski, Zellner

Tore: 1:0 (07:01) Gajovsky (Gulda, Bosas bei 5-4), 1:1 (22:33) Pauker (Schreyer, Hendrikson), 2:1 (29:11) Bosas (Schmitt, Eckl) 2:2 (30:57) Heinisch (Straka, Noe bei 5-4), 2:3 (37:36) Abercrombie (Waldowsky, Siller), 2:4 (47:03) Siller (Waldowsky, Abercrombie), 2:5 (55:52) Abercrombie (Noe, Straka bei 5-3)

Zuschauer: 2.033 Schiedsrichter: Aumüller – Riemel, Waldner Strafminuten: Regensburg 12 – Weiden 8